Leserbrief an Offenbach Post gesendet am 27.07.2017

 

Es gibt in Offenbach rund 15 Kleingärtnervereine mit ca. 5000 Schrebergärten, die in unregelmäßigen Abständen von Einbrechern heimgesucht werden.

Diebe, die immer wieder in Gartenhütten in den Offenbacher Vereinen einsteigen und Leergut, Flaschen, Kabeltrommeln oder Rasenmäher klauen. Die Vorstände der Kleingärtnervereine  sind ratlos. Wir wissen nicht mehr weiter.

Die Zunahme von Vandalismus-Einbrüchen in den Kleingärten; sie nehmen kaum etwas mit, machen aber viel kaputt.

Der Schaden für die Kleingärtner ist jedes Mal beträchtlich und in keinem Verhältnis zu dem Diebesgut. Hinzu kommt die Angst: Viele unserer Mitglieder sind berufstätig und gießen morgens vor der Arbeit ihre Pflanzen. Wenn man dann früh in den Garten kommt, weiß man ja nicht, wem man begegnet.

 

Wie können wir uns vor Einbrüchen schützen? Wir, die Kleingärtner, brauchen die Polizei. Diese muss in der Nacht präsent sein und mit Blaulicht die Straßen und Wege kontrollieren. Und auch ab und zu Passanten nach dem Ausweis fragen. Treffen sie auf einen Pächter zeigt er gerne seinen Ausweis, denn er hat nichts zu verbergen und freut sich, dass die Polizei nach dem Rechten sieht.

Auch könnte die Stadtpolizei in der Nacht eingesetzt werden. Diebe stehlen vor der Stadtpolizei mehrere eMobil-Pedilecs am Marktplatz. Wie ist das möglich? Warum sind die Kollegen der Stadtpolizei nicht im Einsatz?

 

Zacharias Leis

Vorsitzender.

 

 

 

Kleingärtnerverein Süd e.V. 1919